Was ist Psychodrama ?
Psychodrama ist verbunden mit dem Namen Jakob Levy Moreno. J.L.Moreno wurde 1889 in Rumänien geboren und starb 1974 im Alter von 85 Jahren in Beacon, N.Y. Er ist der Begründer von Psychodrama, Soziometrie und Gruppenpsychotherapie. Von Beruf war Dr. Moreno Arzt und Psychiater, er hatte aber auch eine große Leidenschaft für Theater, Kunst, Philosophie und interpersonelle Beziehungen. Als Arzt für Allgemeinmedizin arbeitete er zwischen 1912 und 1918 mit Flüchtlingen und Prostituierten in Wien. Aus der Arbeit mit den Prostituierten entsprang die Idee für Gruppenpsychotherapie. Eine Prostituierte kannte einen guten Arzt, eine andere einen guten Rechtsanwalt, wiederum eine andere wußte wo günstige Kredite erhältlich waren. Moreno erkannte, daß in einer Gruppe mehr Wissen vorhanden ist, als bei einen individuellen Menschen. Diese Erkenntnis bestätigte sich auch in seiner Arbeit in den Flüchtlingslagern in Mitterndorf nach dem 1.Weltkrieg und auch später in dem Erziehungsheim für Mädchen in den USA. Aus diesen Erfahrungen entwickelte Moreno die Soziometrie. In Morenos Verständnis dient die Soziometrie zur Förderung der unterschiedlichen Fähigkeiten in einer Gruppe oder Gemeinschaft. Ein Mensch hat eine bestimmte Fähigkeit, die ein anderer nicht hat. Aus J.L.Morenos Perspektive wird ein soziometrischer Star oder Leiter von anderen in Bezug auf eine zukünftige Aktivität gewählt. Mit der einfachen Frage in dem Mädchenwohnheim: Mit welchem Mädchen möchtest du in deinem Wohnhaus zusammenwohnen und negativ formuliert mit wem möchtest du nicht zusammenwohnen? erhielt Moreno eine graphische Struktur der Beziehungen, die er bildlich in einem Soziogramm sichtbar machte. Die ausgewählten Fragen bezogen sich auf Aktivitäten des Alltags, z.B. putzen, kochen, Schularbeiten machen etc. Moreno erkannte die Bedeutung der Pluralität; in moreanischer Psychologie hat eine Gruppe keine Psyche, eine Gruppe besteht aus Menschen aus Fleisch und Blut, die das Potential zum Denken und Agieren haben. Menschen können sehr unterschiedliche Meinungen hinsichtlich der Lösung einer Aufgabe haben, und genau dieses Moment wird durch die Soziometrie gefördert. Moreno war sehr an dem Interpersonellen interessiert. Das Wort inter bedeutet im Deutschen zwischen und dieses Zwischen verbindet und trennt Menschen.
In der Welt zusammenleben heißt wesentlich, daß eine Welt von Dingen zwischen denen liegt, deren gemeinsamer Wohnort sie ist, und zwar in dem gleichen Sinne, in dem etwa ein Tisch zwischen denen steht, die um ihn herum sitzen; wie jedes Zwischen verbindet und trennt die Welt diejenigen, denen sie jeweils gemeinsam ist.(Hannah .Arendt: Vita Activa, Piper Verlag, München 1997).
Diesem Zwischenraum gab Moreno den Namen Tele, was Distanz bedeutet. Moreno war der Meinung, daß Tele Menschen verbindet und gleichzeitig trennt und für den Gruppenzusammenhalt verantwortlich ist..
Moreno hatte, ähnlich wie seine Zeitgenossen Freud und C.G.Jung, eine grosse Passion für das Theater. Als junger Mann in Wien versuchte er eine Theaterform zu entwickeln, die er Theatre of Spontaneity nannte. Aus der Weiterentwicklung des Theatre of Spontaneity entwickelte sich das Psychodrama. Das offizielle Geburtsdatum des Psychodrama war der 1. April 1921 im Komoedien Haus in Wien. Moreno beschreibt dies mit folgenden Worten:
The Locus nascendi for the first official psychodramatic session' was the Komoedien Haus, a theatre for the drama in Vienna. I had no cast of actors and no play. I stood that night alone, fully unprepared, before an audience of more than one thousand people. Austria was restless, in search of a new soul.....But psychodramatically speaking, I had a cast and I had a play. The audience was my cast, the people in the audience were like a thousand unconscious playwrights. The play was the plot into which they were thrown by the historical events and in which each played a real part. It was my aim, as we would say today, to tap sociodrama in statu nascendi and to analyze the production. If I could only turn the spectators into actors, the actors of their own collective drama, "(JL. Moreno: Psychodrama: Vol I, Beacon Press , Beacon. New York 1974)
Charakterisch für ein Psychodrama ist genau, was Moreno in diesem Zitat beschreibt. Im traditionellen Theater gibt es ein Skript, professionelle Schauspieler, Monate von Proben in denen das Drama immer verbessert wird und die Generalprobe und die Uraufführung stellen den Höhepunkt dar.
Im Unterschied zum traditionellen Theater ist im Psychodrama der Hauptdarsteller auch der Haupterzähler, er ist der Protagonist. Aus seiner Erzählung entwickelt sich das Psychodrama. Das können alltägliche Situationen sein, Todesfall, Krankheit, Arbeit, Krieg, Träume, Tagträume, die Produktion ist aus der Sicht des Protagonisten. Der Regisseur ist im Psychodrama immer auf der Bühne anwesend. Zwischem dem Psychodrama Regisseur und dem Protagonisten tritt eine dramatische Spannung auf. Der Leiter bleibt während des ganzen Spiels auf der Bühne und das Skript, die Inszenierung und die schauspielerische Darstellung finden gleichzeitig auf der Bühne statt. Alle Gruppenmitglieder können potentielle Protagonisten sein. Während die Erzählung des Protagonisten im Psychodrama Form annimmt, werden die anderen Gruppenmitglieder zu Akteuren, die die Rollen von Menschen, die in der Erzählung von Bedeutung sind, dramatisieren. Der Protagonist stellt die einzelnen Charaktere vor. Mit verschiedenen psychodramatischen Techniken, die der Regisseur beherrscht, entwickelt sich das Psychodrama. Psychodrama ist ein Anfangs- und nicht ein Schlußprodukt. Das Psychodrama ist nicht auf ein Ziel orientiert, im Sinne der Lösung eines Problems. Das besondere Erlebnis im Psychodrama ist, mit und unter anderen Menschen etwas zu schöpfen. Viele der gespielten Themen sind Lebenssituationen, denen auch andere Menschen unabhängig von Kulturen begegnen oder begegnet sind. Die Erzählung und Darstellung des Protagonisten, die Bewegungen, die Mimik, das Reden ist für ihn und alle die mitspielen einzigartig. Das heißt ein Psychodrama ist einmalig.
Das ästhetische Erlebnis im Psychodrama ist das sich Hineinversetzen in die Situation des Anderen und das Verstehen der Diskrepanz:wie ich mich sehe in der Welt, ist nicht unbedingt, wie andere mich sehen. Diese Spektren von Wahrnehmung derselben Situation lädt ein zu vielfältigen Erlebnissen, es gibt nicht eine Sicht der Dinge, die Realität liegt in der Vielfältigkeit.
Im Psychodrama gibt es keine innere Welt, die sonst so populär ist, denn die innere und äußere Welt schmilzt in der Aktion während des Dramas zusammen. Aus diesem Grunde gibt es im Psychodrama keine Umschreibungen im ursprünglichen Sinne des Wortes, d.h. Interpretationen. Das Psychodrama wird dargestellt im Hier und Jetzt mit einer bestimmten Anzahl von Menschen und jeder Mensch wirkt in der dramatischen Spannung mit. Vor diesem Hintergrund hat das Psychodrama keine Zuschauer, kein Auditorium. Das Publikum und die Schauspieler sind dieselben Menschen. Interpretationen im Sinne von unsichtbaren Motiven und Gefühlen haben keinen Platz im Psychodrama. Denn solche Interpretationen implizieren, daß sie realer seien als die Darstellung auf der Bühne. Die einmalige dramatische Produktion ist nicht eine Wahrheit, es ist eine dramatische Erfahrung wie Poesie, Malerei und andere Künste. Auf der Bühne herrscht eine dramatische Realität, eine dramatische Wahrheit und in dieser dramatischen Wahrheit liegt auch die Kartharsis, im Sinne von Reinigung und Erleichterung. Eine künstlerische Wahrheit läßt sich nicht interpretieren.
Als Konsequenz hat Psychodrama als psychotherapeutische Methode sehr wenig mit Psychoanalyse zu tun. Der Kern der Psychoanalyse ist das Unbewußte bzw. die Dynamik zwischen dem Bewußten und dem Unbewußten, d.h. sichtbare Handlungen können unbewußte Motive haben. In der Traumdeutung unterscheidet man beispielsweise zwischen dem manifesten und latenten Trauminhalt, wobei immer mehr Wert auf den latenten Trauminhalt, dem Nicht-Sichtbaren gelegt wird. Dieser wird als wahrer und substantieller gesehen als der manifeste Trauminhalt.
Die Erfahrung eines Psychodramas läßt keinen unberührt, der Protagonist und die Gruppenteilnehmer werden durcheinander", sie werden emotional geschüttelt, fallen auseinander, was die ursprüngliche Bedeutung von durcheinander ist. Das Gefühl von durcheinander sein oder sich auseinander fühlen wird oft als sehr unangenehm empfunden. Die Menschen haben die Tendenz ein klares Gefühl zu bevorzugen, welches dann echt genannt wird, aber alle anderen Gefühlsnuancen ausblendet. Viele gesellschaftliche Einflüsse zwingen die Menschen in Kategorien, wo ein Aspekt alle anderen ausblendet, z.B. Leitertyp, Alkoholiker, Depressiv usw.. Die Menschen müssen sich heutzutage den vorgegebenen Modellen anpassen. Das Fantastische im Psychodrama ist, daß sich nichts vereinfachen und kategorisieren läßt, sondern es wird komplexer und dramatischer, es wird einzigartig. Statt wir sind alle gleich", erscheint auf der Psychodramabühne wir sind alle unterschiedlich, aber in einer gemeinsamen Welt". Diese gemeinsame Welt hat nicht mit der Natur, der Erde oder dem organischen Leben der Erde zu tun. Die Philosophin Hannah Arendt schreibt über die gemeinsame Welt:
Der Begriff des Öffentlichen bezeichnet zweitens die Welt selbst, insofern sie das uns Gemeinsame ist und als solches sich von dem unterscheidet, was uns privat zu eigen ist, also dem Ort, den wir unser Privateigentum nennen. Doch ist dies weltlich Gemeinsame keineswegs identisch mit der Erde oder der Natur im Ganzen, wie sie dem Menschengeschlecht als ein begrenzter Lebensraum und als Bedingtheit seines organischen Lebens angewiesen sind. Die Welt ist vielmehr sowohl ein Gebilde von Menschenhand wie der Inbegriff aller nur zwischen Menschen spielenden Angelegenheiten, die handgreiflich in der hergestellten Welt zum Vorschein kommen".(Hannah Arendt: Vita Activa, Piper Verlag, München 1997)
Sie meint, daß der öffentliche Raum und die Welt dasselbe ist. Öffentlich" bedeutet, von anderen gesehen und gehört zu werden. Die Aktivitäten im öffentlichen Raum sind das Handeln, bei dem der Mensch seine Besonderheit durch seine Aktionen zeigt. Das ist der Gegensatz von wir sind alle gleich, H.Arendt bezeichnet dies als Sich-unter-seinesgleiche-Befinden
Die Gleichheit zwischen den Mitgliedern der Gesellschaft hat infolgedessen nichts mit der Gleichheit der Ebenbürtigkeit, dem Sich-unter-seinesgleichen-Befinden, zu tun... .(Hannah .Arendt: Vita Activa, Piper Verlag, München 1997).
Politik hat nicht mit Familie, Überleben, Volkswirtschaft und Ökonomie zu tun, wie so oft angenommen wird. H.Arendt bezieht sich auf die Polis im alten Griechenland, dem Ort wo Menschen ihre Freiheit statuieren konnten durch das Unter-seinesgleichen-Sein. Dieser Ort Polis war ein geographischer Ort, der aber darüberhinaus als Raum zwischen den Menschen existierte. In diesem Zwischenraum waren die Aktivitäten nicht zielorientiert, dem normalerweise so viel Bedeutung zugemessen wird.
Die Architektur der Psychodramabühne ist ein Kreis mit drei Ebenen. Das Spiel findet auf der dritten Ebene statt. Die Psychodramabühne hat viele Ähnlichkeiten mit Polis: die Menschen, die an dem psychodramatischen Spiel teilhaben, sind ebenbürtig und wie bereits beschrieben, verfolgt das Psychodrama kein bestimmtes Ziel. Auf der Psychodramabühne wechseln die Sicht und Betrachtungsweisen. Spontaneität ist ein Hauptkonzept im Psychodrama und hatte eine große Bedeutung für J.L.Moreno. Moreno verstand Spontaneität als Gegensatz zu Impulsivität. Spontaneität in einer bestimmten Situation hat mit einer adäquaten Reaktion zu tun, sich sichtbar und deutlich zu vermitteln. Adäquat ist hierbei nicht zu verstehen als angepasst, sondern als sich einstimmen. Eine Voraussetzung für Spontaneität ist, daß man in der Lage ist, die Welt und sich selber durch die Augen der anderen zu sehen. Genau aus dieser Dynamik entfaltet sich das Psychodrama und der Rollentausch ist hierbei wie der Taktschlag eines Metronoms. Wenn sich ein Psychodrama dem Ende zuneigt, verlangsamt sich der Takt und wenn das Spiel zu Ende ist, setzen sich der Regisseur, der Protagonist, die Akteure und anderen Teilnehmer auf der Bühne in einen Kreis. In der Diskussion und dem Dialog, welche da entstehen, werden Erinnerungen, Gedanken und Erzählungen vermittelt. Nach dieser Diskussion ist das Psychodrama zu Ende und die Gruppe verläßt die Bühne. Es bleibt nur die leere Bühne. Ein Psychodrama entstand aus dem Nichts als eine einmalige Produktion. Bis zum nächsten Mal bleibt nur die leere Bühne. Moreno beschreibt 1921 das Psychodrama mit folgenden Worten:
1. Elimination of the playwright and of the written play.
2. Participation of the audience, a "Theater without spectators."
3. Everyone is a participant, everyone is an actor.
The actors and the audience are now the only creators. Everything is improvised,
the play, the action, the motive, the words, the encounter and the resolution of the
conflicts.
4 The old stage has disappeared, in its place steps the open stage, the space stage, the open space, the space of life, life itself." (J. L. Moreno: The Theater of Spontaniety, Beacon Press, Beacon NY 1973)
Moreno wurde berühmt im Bereich der Sozialpsychologie, Soziologie und Kleingruppenpsychologie. Der Gesellschaftsphilosoph G.H.Mead schreibt in dem Buch "Mind, Self and Society" über Rollen in der Gesellschaft.
Seine Sichtweise spiegelt sich auch in der moreanischen Psychologie. Es entsprach dem Zeitgeist um 1930, die Welt als ein Theater zu beschreiben, in dem die Menschen unterschiedliche Rollen spielen. Begriffe wie Rollenrepertoire, Rollenbatterie, Soziales Atom sind Begriffe aus dieser Schule, der sogenannten Chicagoer Schule. G.H.Mead, R.D.Laing, R. Murton waren wichtige Vertreter dieser Schule. Moreno definierte:Role playing is prior to the emergence of the self. Roles do not emerge from the self, but the self emerges from roles".(JL. Moreno: Psychodrama: Vol I, Beacon Press , Beacon. New York 1974)
Auch heutzutage wird der Begriff Rolle, die Rolle als Mutter, die Rolle als Tochter etc. vielfältig benutzt. Mit einer bestimmten Rolle sind bestimmte Verhaltensweisen verbunden. Diese Konzepte gehören in der moreanischen Psychologie zur Soziometrie. Soziometrie kann verstanden werden als der Versuch, die Beziehungen in einer Gruppe zu messen. Psychodrama ist die Kehrseite von Soziometrie und bezieht ihre Terminologie und Theorie von dem dionysischen Theater und den griechischen Philosophen Aristoteles und Sokrates. Psychodrama ist immer focussiert auf das Agieren, d.h. Lateinisch etwas Neues anfangen. Im Psychodrama gibt es keine Modelle oder fixierte Rollen. Durch das Spiel des Protagonisten erscheint ersteinmal ein Mensch mit seiner besonderen Erzählung, welche diese auch immer sein möge. Die schillernde Erscheinungsweise des Psychodramas sprengt alle Rollenkonzepte. Auf der Bühne steht ein lebendiger Mensch mit einer Seele und begegnet anderen Menschen mit Seelen. Eine Definition von Psychodrama ist Seele in Aktion. Für Menschen, die Psychodrama erlebt haben, hat diese Definition einen Sinn. Wieviel Psychodrama und Soziometrie miteinander zu tun haben, soll an dieser Stelle als Frage offen bleiben.
Das soziometrische Denken entwickelte Moreno als Psychiater, die Kunst des Psychodramas entwickelte er als Avantgardist, der eine neue Theaterform gestalten wollte. Heute treffen wir auf Begriffe wie Rollenspiel, Situationsspiel, Familienaufstellungen, Coaching, die oberflächlich betrachtet Ähnlichkeiten zum Psychodrama zu haben scheinen. Einzelne isolierte Psychodramatechniken treten als Behandlungsmethoden in Kliniken auf, sie werden benutzt um Fähigkeiten z.B. im Managementbereich zu trainieren. Hierin wird deutlich, daß es heutzutage ein Bedürfnis nach Aktionstechniken gibt, die auch erfolgreich genutzt werden. Aber Psychodrama selbst ist eine Kunst und wird immer verbunden sein mit einer gewissen Mystik, ein wenig erschreckend und spannend, bedingt durch die Unvorhersehbarkeit des Geschehen. Das Einzige, was man weiß, ist, daß auf einer leeren Bühne ein Drama entstehen wird.
The German language can be used to show the Dionysian view even better. To be in a state of convusion is called ªdurcheinander,´ which means ªthrough one another´ or ªthrough another.´ In essence, ªsomething else is now in charge´.
With this very valid excuse, being under ªdurcheinander,´ out of control, falling apart, we forgive people when they are under the influence of this Dionysian condition. The law can liberate a person from jail if the action was done under the influence of madness. In other words, when he ªwasnt himself´ he was not responsible for his actions. In such a state, we are by nature unwilling to ªbreak away´ from the condition because of the strength of our egos. Such a state of strong ego is stated well in a German word ªzusammenbrechen,´ implying ªbreaking together´ instead of ªbreaking apart.´
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